Morgen, Ostersonntag, schenkt uns Kabel 1 Die Zeitmaschine, einen Klassiker des fantastischen Films.
Gedreht im Jahr 1959, basiert die Story auf dem gleichnamigen Roman von H.G. Wells. Regisseur George Pal beweist hier (nicht zum ersten Mal) seinen sicheren Gespür für Spannung, und seine unzähligen Spezialeffekte sorgen für viele unvergessliche Momente. Mit dabei im Cast: Rod Taylor, Alan Young und Yvette Mimieux.
Wells schrieb Die Zeitmaschine bereits um 1900, also genau zu dem Zeitpunkt, in dem die Handlung einsetzt.
London am Silvesterabend des Jahres 1899. Der Erfinder George (Rod Taylor) stellt seinen Freunden seine neueste Entwicklung vor: Eine Maschine, die Reisen in die Zeit ermöglicht. Eigentlich hatte er mit spontaner Begeisterung gerechnet, aber er erntet nur Unverständnis und Spott. Dabei hat er ihnen nur ein kleines Modell gezeigt - das große Original steht im Nebenraum und wird von dem neugierigen George nun ausprobiert. Zunächst befördert er sich ein paar Tage in die Zukunft, ein paar Wochen, Monate, Jahre... Schließlich landet er 1917 im Ersten Weltkrieg. Dort trifft er auf Filby (Alan Young), allerdings nicht seinen Freund David, wie er zunächst glaubt, sondern auf dessen inzwischen 18 Jahre älteren Sohn James. 
George versetzt sich noch ein paar Jahrzehnte weiter in die Zukunft und muss miterleben, wie die Erde von einem Atom-Satelliten weitgehend zerstört wird. Im letzten Moment gelingt es ihm zu entkommen. Leider muss er sehr weit in der Zeit reisen, bis unser Planet wieder bewohnbar erscheint. Er stoppt im Jahr 802.701. Die Erde sieht da wie das echte Paradies aus, wo die Menschen nur baden und faulenzen. Als er sich ihnen aber nähert, muss er feststellen, dass sie beinah völlig entgeistert sind. Diese Erdlinge von morgen können u.a. nicht schreiben und lesen... Eine Art sprechender Computer erzählt George dann schließlich, dass die Erde zwischen den Elois und den Morlocks aufgeteilt ist. Die Elois sind die "zahmen" Menschen, die auf der Oberfläche leben, während die Morlocks, eine Art Herrenrasse, hausen unter der Erde und ernähren sich von Elois, die sie wie Vieh halten. Unter den Elois ist auch Weena (Yvette Mimeux), ein Mädchen, das es George angetan hat...

Egal ob ihr den Roman schon kennt oder nicht, schaut euch den Film an, ihr werdet´s bestimmt nicht bereuen! Die Farben sind bunt und satt und die Reise ist sound- und tricktechnisch herausragend, etwa wenn George seine Maschine startet und sich die Welt auf bisher ungesehene Weise zu verändern beginnt oder wenn auf einer fremden Pflanzenwelt die unheimlichen Geräusche mysteriöser Lebewesen zu hören sind.
KABEL EINS, 16:10 Uhr, 12.4.2009

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